Rahmenbedingungen für Landwirte verbessern

Pressemitteilung der FDP-Landtagsfraktion

Zur heutigen gemeinsamen Landespressekonferenz der Landwirtschaftskammer und des Landesbauernverbandes zur extremen Dürre erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und agrarpolitische Sprecher der FDP Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:

“Die langanhaltende Trockenheit setzt den Bauern heftig zu. Die Ernteausfälle sind hoch. Sie bedrohen einige landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz.

Wir verstehen die Sorgen der Landwirte und ihrer Familien. Wir können das Wetter nicht beeinflussen, aber wir können sehen, wie sich einige Probleme, die politische Ursachen haben, unter der Extremwetterlage verschärfen. Die Politik hat der Landwirtschaft über lange Jahre Rahmenbedingungen geschaffen, unter denen bald nur noch große Betriebe bestehen können. Wenn wir den Strukturwandel auf dem Land aufhalten und kleinere Familienbetriebe unterstützen wollen, müssen wir als Politik die Rahmenbedingungen so verändern, dass die Landwirte auch in Zukunft ihrem Beruf nachgehen können.

Wir dürfen Innovationen im Pflanzenschutz, aber auch neue Zuchtmethoden nicht verhindern. Gleichzeitig müssen wir die Bürokratie abbauen. Es darf nicht sein, dass die Landwirte in dieser extremen Situation einige ihrer Flächen erst nach einer Antragsprüfdauer von vier Wochen umbrechen dürfen, um noch dringend benötigtes Futter für den Winter anzubauen.

Die Landwirtschaft sieht, dass sie sich auf zunehmende Wetterrisiken einstellen muss. Für die Zukunft brauchen die Landwirte die Möglichkeit eine Risikorücklage steuerfrei anzulegen.“