Unterstützung für Sanierung des Klaus-Groth-Museums

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Jürgen Koppelin besuchte zusammen mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Oliver Kumbartzky und den Heider FDP-Ratsmitgliedern Renate Jensen und Egon Ott die Museumsinsel Lüttenheid. Hintergrund des Besuchs waren die aktuellen Planungen um die Sanierung des Klaus-Groth-Museums.
v.l.: Peter Gill, Ulf Stecher, Renate Jensen, Dr. Telse Lubitz, Jürgen Koppelin, Egon Ott und Oliver Kumbartzky von dem Geburtshaus von Klaus Groth
v.l.: Peter Gill, Ulf Stecher, Renate Jensen, Dr. Telse Lubitz, Jürgen Koppelin, Egon Ott und Oliver Kumbartzky von dem Geburtshaus von Klaus Groth

Um Zuschüsse zu den geschätzten Investitionen in Höhe von rund 600.000 Euro zu erhalten, wandte man sich seitens des Museumsträgers vor einiger Zeit an den damaligen Landesminister für Bildung und Kultur, Dr. Ekkehard Klug (FDP). Da der entsprechende Etat im Land bereits ausgeschöpft war, hatte Oliver Kumbartzky die Idee, bei Jügen Koppelin um Bundesmittel zu werben. Koppelin ist zuständiger Berichterstatter für Kultur im Haushaltsausschuss des Bundestages und er hatte kürzlich bereits schon für das Hebbel-Museeum in Wesselburen Bundesmittel einwerben können. „Die Erhaltung wichtiger nationaler Kulturdenkmäler ist ein Schwerpunkt der Kulturpolitik des Bundes. Dafür setzt er beträchtliche Mittel ein“, so Jürgen Koppelin. Er habe bereits mit dem Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann, gesprochen und man sei sich grundsätzlich darüber einig, dass die Sanierung des Klaus-Groth-Museums mit Mitteln aus dem Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ unterstützt werden könnte. Mit dem Förderprogramm wird die Erhaltung von Baudenkmälern, archäologischen Stätten und historischen Parks und Gärten unterstützt, die in besonderer Weise die Entwicklung der deutschen Kulturlandschaften deutlich machen.

Bei dem Ortstermin erläuterten Bürgermeister Ulf Stecher, Museumsleiterin Dr. Telse Lubitz und der Vorsitzende des im April diesen Jahres gegründeten „Vereins der Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums“, Peter Gill,  die geplanten Sanierungsarbeiten am Gebäude. Vorrangiges Ziel sei es, die Sanierung des Museumsgebäudes Lüttenheid Nr. 48 zügig voranzutreiben, damit es schnell wieder für Besucher zugänglich wird, so Ulf Stecher. Die Sanierung solle in drei Phasen, vom Fundament bis zum Dachboden, realisieret werden.

Jürgen Koppelin zeigte sich beeindruckt von der Museumsinsel, sowohl inhaltlich, als auch von der einmaligen Lage im Zentrum Heides. Er will nun, wenn eine detaillierte Kostenschätzung vorliegt, im zuständigen Ausschuss um Mittel werben und ist sehr guter Dinge, dass es gelingt, eine anständige Summe für Heide zu generieren.