Berechtigten Forderungen der Bäderorte nachkommen!
Pressemitteilung der FDP-Landtagsfraktion:
Zur aktuellen Diskussion über die Schienenanbindung der Fehmarnbeltquerung sagte der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:
„Für den Ausbau der Schieneninfrastruktur sieht der Staatsvertrag vor, dass die bestehende Strecke von Lübeck nach Puttgarden zweigleisig ausgebaut werden soll. Der derzeitige Streckenverlauf führt durch eine Reihe von Ostseebädern, die nun eine erhebliche Beeinträchtigung der touristischen Aktivität und eine zunehmende Lärmbelästigung fürchten.
Die Gemeinden an der derzeitigen Trasse haben diese Bedenken völlig zu Recht, wenn man mitberücksichtigt, dass die Bahn eine komplette Verlagerung der Güterzüge von der derzeitigen Jütlandlinie auf die neue 160 Kilometer kürzere Fehmarnbeltquerung beabsichtigt.“ Die Bahn selbst rechne schließlich mit bis zu 150 zusätzlichen Güterzügen täglich, die auch in den Nachtstunden verkehren.
„Vor diesem Hintergrund hat die FDP-Fraktion bereits am 19. Mai 2009 die damalige Landesregierung aufgefordert, sich bei der Bahn AG für die Prüfung einer alternativen Trassenführung für die Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung einzusetzen. Dass diese Prüfung nun vorgenommen wurde, ist ein gutes Signal für die Gemeinden an der jetzigen Trasse und ein weiterer Beleg dafür, dass das Projekt von den Verantwortlichen mit den Bürgern und nicht gegen sie gestaltet wird“, so Kumbartzky.
Mit einer Prüfung allein sei es aber nicht getan. Es müsse nun darum gehen, gegenüber der Bahn und dem Bund dafür zu werben, dass den berechtigten Forderungen der Bädergemeinden auch nachgekommen wird. „Wichtig ist allerdings, dass die Region in dieser Frage mit einer Stimme spricht. Die FDP-Fraktion wird sich weiterhin für eine neue Trassenführung stark machen“, sagte Kumbartzky abschließend.
Mit lokalen Organisationen den Tourismus gezielt ausbauen
Pressemitteilung der FDP-Landtagsfraktion
Zur heutigen Pressekonferenz von Wirtschaftsminister Jost de Jager und dem Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Christian Schmidt, sagte der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:
„Schleswig-Holstein ist ein Urlaubsland - und zudem eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Die aktuellen Übernachtungszahlen bestätigen dies eindrucksvoll.” Gerade die Vielfalt Schleswig-Holsteins sei es, die auf unsere Gäste so anziehend wirke, so Kumbartzky weiter. Die Bildung von großflächigen, professionell geführten lokalen Tourismusorganisationen (LTO) sei ein richtiger Weg, um die Stärken dieser Branche in Schleswig-Holstein gezielt auszubauen.
„Zur Unterstützung des Tourismus werden FDP und CDU den Landesentwicklungsplan komplett überarbeiten, damit touristische Infrastruktur an einzelnen Standorten nicht mehr von vornherein ausgeschlossen wird. Gleiches gilt für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur”, sagte der Tourismusexperte. Auch dort werde die Bremse gelöst. Denn für die touristische Entwicklung des Landes sei auch die Erreichbarkeit von entscheidender Bedeutung.
„Ich sehe die schleswig-holsteinische Tourismuspolitik auf einem sehr guten Weg. Insbesondere die zielgruppenspezifische Angebotsentwicklung gilt es aber weiterhin zu stärken“, so Kumbartzky abschließend.
Weltnaturerbe Wattenmeer wertet Region enorm auf
Pressemitteilung von Oliver Kumbartzky, MdL
Zum heutigen, einstimmigen Beschluss des Landtages, die Landesregierung aufzufordern, eine Förderung der Vermarktung des Weltnaturerbes Wattenmeer zu prüfen (siehe Drucksache 17/81neu), sagte der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:
“Die FDP-Fraktion begrüßt die Auszeichnung des Wattenmeeres und wir sehen den Titel als Weltnaturerbe als riesige Chance für den Tourismus. Daher bitten wir auch die Landesregierung, zu prüfen, ob und wie eine Förderung des Tourismusmarketings möglich ist.
Mit der Aufnahme des deutsch-niederländischen Wattenmeers in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten, steht das Wattenmeer auf einer Ebene mit derart bedeutenden Naturstätten wie dem Great Barrier Reef oder dem Grand Canyon. Als eines der größten Feuchtgebiete der Erde und mit seinem Reichtum an Lebensräumen für Tausende von Tier- und Pflanzenarten ist das Wattenmeer weltweit einzigartig und von außergewöhnlichem Wert.
Der Welterbetitel wertet die Region enorm auf und bietet vielfältige Chancen zur nachhaltigen Umsetzung des naturnahen Tourismus. Als Weltnaturerbe wird das Wattenmeer Naturfreunde aus der ganzen Welt anziehen und zugleich Arbeitsplätze für die Menschen in der Region sichern.
An der Nordseeküste haben die Verantwortlichen bereits seit Jahren überwiegend die Chancen erkannt, die aus einer guten Partnerschaft zwischen Naturschutz und Tourismus entstehen können. Da wo bei der Einführung des Nationalparks Gegnerschaften vorhanden waren, hat sich inzwischen ein gutes Miteinander entwickelt. Dies wird auch deutlich durch die ersten Marketingaktionen zum Weltnaturerbe, die alle partnerschaftlich gestartet wurden.”
