Tag-Archiv: Fehmarnbelt

Rückenwind für Fehmarnbelt-Querung

Pressemitteilung der FDP-Landtagfraktion

Zum heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vorgelegten Bedarfsplan für Straße und Schiene sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:

„Das heute in Berlin präsentierte hohe Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Fehmarnbelt-Querung von 6,7 übertrifft unsere Erwartungen. Für jeden investierten Euro ergibt sich ein volkswirtschaftlicher Effekt in Höhe von 6,70 Euro ¬ damit sind die Kritiker des Projektes endgültig widerlegt. Die feste Fehmarnbelt-Querung hat von 38 untersuchten Planfällen am besten abgeschnitten. Diese Berechnungen stärken unsere Argumentation - das Projekt ist für die Bürger und unsere Wirtschaft entscheidend.“

Feste Fehmarnbeltquerung wird auf dänischer Seite nicht infrage gestellt

Pressemitteilung der FDP-Landtagsfraktion

Zur heutigen Diskussion um die weitere Planung der festen Fehmarnbeltquerung erklärte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:

“Dass die Grünen gegen den Ausbau jeglicher Infrastruktur sind, ist nichts Neues. Sie bleiben ihrem Motto treu. Auf die Grünen ist Verlass. Sie müssen einfach immer wieder dokumentieren, dass sie gegen Infrastrukturmaßnahmen sind. Die abermaligen Versuche von Herrn Tietze, das für ganz Nordeuropa so wichtige Projekt der Fehmarnbelt-Querung totzureden, überrascht daher niemanden. Ebenso überrascht es nicht, dass Herr Tietze sich aus Meldungen nur das herauspickt, was ihm gefällt.

Das Projekt wird auf dänischer Seite nicht infrage gestellt. Und das ist gut so. Ebenso ist es gut, dass genau und ergebnisoffen die Querungsalternativen Tunnel oder Brücke bedacht und berechnet werden.

Was die Grünen aber immer wieder vergessen ist die Tatsache, dass eine exzellent ausgebaute Infrastruktur die Voraussetzung dafür ist, dass Wachstum geschaffen wird, Arbeitsplätze entstehen und Zukunft gestaltet werden kann.
Für Schleswig-Holstein bietet das Projekt enorme Chancen und es ist enorm wichtig für die Wirtschaft. Irgendwann wird es auch Herr Tietze verstehen”, so Kumbartzky abschließend.

Berechtigten Forderungen der Bäderorte nachkommen!

Pressemitteilung der FDP-Landtagsfraktion:

Zur aktuellen Diskussion über die Schienenanbindung der Fehmarnbeltquerung sagte der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:

„Für den Ausbau der Schieneninfrastruktur sieht der Staatsvertrag vor, dass die bestehende Strecke von Lübeck nach Puttgarden zweigleisig ausgebaut werden soll. Der derzeitige Streckenverlauf führt durch eine Reihe von Ostseebädern, die nun eine erhebliche Beeinträchtigung der touristischen Aktivität und eine zunehmende Lärmbelästigung fürchten.
Die Gemeinden an der derzeitigen Trasse haben diese Bedenken völlig zu Recht, wenn man mitberücksichtigt, dass die Bahn eine komplette Verlagerung der Güterzüge von der derzeitigen Jütlandlinie auf die neue 160 Kilometer kürzere Fehmarnbeltquerung beabsichtigt.“ Die Bahn selbst rechne schließlich mit bis zu 150 zusätzlichen Güterzügen täglich, die auch in den Nachtstunden verkehren.

„Vor diesem Hintergrund hat die FDP-Fraktion bereits am 19. Mai 2009 die damalige Landesregierung aufgefordert, sich bei der Bahn AG für die Prüfung einer alternativen Trassenführung für die Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung einzusetzen. Dass diese Prüfung nun vorgenommen wurde, ist ein gutes Signal für die Gemeinden an der jetzigen Trasse und ein weiterer Beleg dafür, dass das Projekt von den Verantwortlichen mit den Bürgern und nicht gegen sie gestaltet wird“, so Kumbartzky.

Mit einer Prüfung allein sei es aber nicht getan. Es müsse nun darum gehen, gegenüber der Bahn und dem Bund dafür zu werben, dass den berechtigten Forderungen der Bädergemeinden auch nachgekommen wird. „Wichtig ist allerdings, dass die Region in dieser Frage mit einer Stimme spricht. Die FDP-Fraktion wird sich weiterhin für eine neue Trassenführung stark machen“, sagte Kumbartzky abschließend.