Lokführer-Streiks schaden Arbeitnehmern und mittelständischen Betrieben auf Sylt!

gemeinsame Pressemitteilung von FDP- und CDU-Landtagsfraktion

Zu den fortgesetzten Streiks der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) und den Auswirkungen auf die Insel Sylt erklären die verkehrspolitischen Sprecher von FDP und CDU, Oliver Kumbartzky und Hans-Jörn Arp:

„Es ist das Recht der Gewerkschaft der Lokführer, sich für ihre Forderungen einzusetzen. Dass allerdings aufgrund der Streiks zahlreiche Züge der Nord-Ostsee-Bahn ausfallen, mit denen Arbeitnehmer wie Urlauber die Nordseeinsel Sylt erreichen wollen, hat fatale Auswirkungen. Wir appellieren an die Gewerkschaft und die Nord-Ostsee-Bahn, die Bahn-Monopolsituation auf der Strecke nach Sylt nicht zu Lasten Unbeteiligter auszunutzen.“

„Der Streik darf nicht den elementaren Interessen der mittelständischen Wirtschaft schaden“, so Arp. „Bereits jetzt berichten mittelständische Unternehmer und Berufspendler von unhaltbaren Zuständen. Handwerker und Pflegekräfte, die auf eine verlässliche Bahnverbindung angewiesen sind, sind ebenso betroffen wie Firmeninhaber.“

„Gerade für den Tagestourismus ist eine ständige Bahnverbindung nach Sylt eine zwingende Voraussetzung“, ergänzt der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Oliver Kumbartzky, abschließend.