Flächenkonkurrenz verringert, Energiewende auf bestem Weg

Zur geplanten Änderung des Windkraftrunderlasses sagt der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Oliver Kumbartzky:

„Bereits vor einem Jahr, bei der letzten Änderung des Windkraftrunderlasses, haben wir die Größe der Ausgleichsflächen und deren Berechnung kritkritisiert. Zum damaligen Zeitpunkt war das Umweltministerium jedoch nicht bereit, die bis heute üblichen Verfahren zu verbessern, obwohl die Flächenkonkurrenz schon sehr groß war. Beim letzten Koalitionsausschuss konnten wir die Forderung dann durchsetzen. Wir begrüßen daher den heute vom Umweltministerium in die Anhörung gegebenen Entwurf zur Begrenzung des Flächenverbrauchs.“

Die Orientierung an der Investitionssumme und nicht mehr an der Größe der Anlagen sei eine Entlastung für die Windkraftbranche, ohne den Naturschutz zu vernachlässigen. Darüber hinaus hätten beim Zubau von Anlagen in bereits vorhandenen Windkraftparks alle Anlagen bei der Berechnung der Ausgleichsflächen mit berücksichtigt werden müssen. Dies hätte zu einem extremen Anstieg der zu leistenden Ausgleichsflächen geführt, so Kumbartzky weiter.

„Der jetzt vorliegende Entwurf zeigt dass wir auf dem richtigen Weg sind, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Wo die letzten Regierungen noch gezögert haben setzen wir alles daran, die Energiewende umzusetzen“ so Kumbartzky abschließend.