Entscheidung der unteren Naturschutzbehörden ist nicht nachvollziehbar

Pressemitteilung der FDP-Landtagsfraktion

Zur Diskussion über das Aufstellen von Strandkörben äußern sich der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky, und der kommunalpolitische Sprecher, Günther Hildebrand, wie folgt:

„Wir appellieren an die unteren Naturschutzbehörden, das Aufstellen von Strandkörben an der Küste schon vor dem 1. Mai zu gestatten. Eine solche Entscheidung wird fraglos durch den Ermessensspielraum der Kreise und kreisfreien Städte gedeckt“, so Kumbartzky.
Für ihn lasse sich die Entscheidung, Strandkörbe auch im April zu verbieten, nicht nachvollziehen, erklärt Kumbartzky. Er könne keine sachlichen Gründe erkennen, warum ein solches Verbot notwendig sei.

„Schleswig-Holstein ist ein Tourismus-Standort, und auch über Ostern fahren schon viele Menschen an die Küste. Ohne Strandkörbe wird unseren Gästen sicher etwas fehlen“, so Kumbartzky abschließend.

„Sollten die unteren Naturschutzbehörden auf ihrer strikten Auslegung ihres Ermessensspielraums bestehen, bietet sich womöglich eine Änderung des Landesnaturschutzgesetzes an, die eine Erlaubnis von Strandkörben von April bis Oktober gewährleistet“, ergänzt Hildebrand.
Die Legaldefinition der Saison umfasse eindeutig auch schon den April, weshalb das Verbot den Bürgern nicht vermittelbar sei, so Hildebrand abschließend.