Ein gutes Signal für den Industriestandort Brunsbüttel

Zur Entscheidung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit, dass für die Vorhaltung von Krankenhausleistungen der Fachabteilung Chirurgie am WKK, Standort Brunsbüttel, von den Pflegesatzparteien ein Sicherstellungszuschlag nach § 5 Abs. 2 KHEntG zu vereinbaren ist, sagt der  Brunsbütteler FDP-Landtagsabgeordnete Oliver Kumbartzky:

„Ich begrüße die Entscheidung von Minister Heiner Garg. Sie ist ein gutes Signal für den Industriestandort Brunsbüttel und die Gesundheitsversorgung im südlichen Dithmarschen. Es muss nun zügig und möglichst ohne lange Klagewege zu einer Lösung im Sinne der Versicherten kommen. Ich gehe davon aus, dass daran auch die Krankenkassen ein besonderes  Interesse haben.“

Aus Sicht des Brunsbütteler FDP-Abgeordneten kann künftig auf eine stationäre Versorgung, insbesondere in der Chirurgie, nicht verzichtet  werden:  „Wir haben mit der Schifffahrt und dem ChemCoastPark unfallträchtiges Gewerbe in der Umgebung. Die Anfahrt zu den nächstgelegenen Krankenhäusern in Heide und Itzehoe würde im Notfall zu lange dauern. Deshalb ist die notwendige Vorhaltung dieser Leistungen zur Sicherstellung  der Versorgung der Bevölkerung erforderlich, und zwar Rund um die Uhr und auch am Wochenende. Da die Fachabteilung Chirurgie des WKK Brunsbüttel aufgrund der Halbinsellage und der Bevölkerungszahlen nicht kostendeckend finanzierbar ist, ist die Entscheidung des Ministeriums richtig, konsequent und nachvollziehbar.“